12.-14. August 2005, Rote Fabrik Zürich
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1994 fand im Clubraum und im Backstein-Raum eine zweitägige Party, als Gegenpol zur und Antwort auf die Streetparade, statt. Sie hiess «Gigantomania 3.5». Grundidee war - und ist bis heute: in einem einzigartigen Rahmen, am Streetparade Wochenende, eine in allen Bereichen qualitativ hochstehende Party durchzuführen, zu niedrigen Eintrittspreisen und ohne Sponsoren. Später kam dann der Name Lethargy als ironisches Gegenstück zur Energy dazu.

Die Lethargy entstand aus der Taifun Gruppe, welche zu dieser Zeit die ersten HipHop, Drum’n’Bass, House und Technopartys in der Roten Fabrik veranstaltete. Zwei Mitglieder dieser Gruppe sind bis heute mit dabei.
Taifun rüttelte die Rote Fabrik auf! In den 80er Jahren war die Fabrik vor allem Punk, Worldmusic und Rock lastig.
Taifun durchbrach dieses Schema und machte zum ersten Mal: Partys! Die zum Schrecken vieler Betriebsgruppen Mitglieder in eine Richtung gingen die ihnen gar nicht gefiel. Disco! Anlässlich der ersten Lethargy, verreiste dann auch fast die ganze Betriebsgruppe in die Teamtage. Sie weigerte sich und demonstrierte ihre Meinung auf diese Art. Techno als Musikkultur war noch überhaupt nicht akzeptiert. Der DJ als Musiker hat es bis heute schwer. Und so zog dann die Taifun Gruppe die Party im Alleingang durch. Sie war ein voller Erfolg. Somit war der Weg geebnet für alles was noch kommen mochte.
Mit den Jahren begann die Lethargy zu wachsen, Räume kamen hinzu, Radio Lora und Boombox machten Live Übertragungen, die Website wurde aufgeschaltet und auch vom Licht und Technikbereich wurde die Veranstaltung immer aufwändiger. Die visuelle Gestaltung der Roten Fabrik wurde stets aufwändiger. Aussen und innen. Bereits 1996 war die Lethargy nach ein Uhr restlos ausverkauft. 1998 war die Lethargy mit rund 7'000 Besuchern die meistbesuchteste Veranstaltung der Roten Fabrik. Lethargy zwischen Euphorie, Energie und die grossartigsten zwei Partynächte des Jahres.

Inzwischen hat sich die Streetparade immer mehr zu einer Art Karneval für die ganze Familie entwickelt. In Zürich wird man bereits am Hauptbahnhof von dröhnender Musik empfangen und aus jeder Ecke, jeder Imbissbude stampfen die Technobeats. Um so wichtiger erscheint es nun, den Besuchern der Lethargy, Musik abseits des Mainstream vorzustellen.
Die Lethargy möchte Künstlern eine Plattform bieten, noch unbekannten Künstlern, die auf dem Sprung sind die Hand reichen. Qualitativ hochstehende Musik, die dennoch nicht zu verspielt ist, um zum tanzen einzuladen.